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Martin Markertmarkert01

5 Fakten

Geburtsdatum/-ort:
20. Juli in Berlin

Stimmlage/-fach:
Tenor / Pop, Musical, klassisches Musical, hohes Falsett

Ausbildung Bühne:
Studium an der Joop van den Ende-Academy, Hamburg

allererste Bühnenerfahrung:
Verdis Oper "Aida" am Volkstheater Rostock, ich war einer der Soldaten im Chor

erstes Profi-Engagement:
Musical: "Jesus Christ Superstar", Stadttheater Lüneburg, 2004/2005
Rolle: Bartholomäus (einer der Apostel)

QuickSpot

 

 


Fünf Fragen an Martin Markert

Wie entstand der Wunsch, einen Bühnenberuf zu ergreifen?
Irgend etwas auf der Bühne, im Zirkus oder im Fernsehen wollte ich seit eh und je machen. Dann hat meine Cousine im Musikunterricht das erste Mal vom "Phantom der Oper" gehört. Die Musik hat sie mit nach Hause gebracht und dann war es um mich geschehen. Dieses Musical lief rauf und runter, wir fingen auch schon an, es nachzuspielen. Zu meinem 14. Geburtstag bekam ich von meiner Mutter eine Reise zum "Phantom" nach Hamburg geschenkt. Die Ouvertüre ging los und ich wusste, das will ich machen!

Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrem Beruf?
Die Leidenschaft! Manchmal ist es schwer, sich dem Glück und der Freude immer bewusst zu bleiben. Aber bei all der Arbeit, dem Stress und den vielen Castings, die natürlich nicht immer erfolgreich sein können, sollte die Leidenschaft niemals verloren gehen. Dieser Beruf ist mein absoluter Traum, den ich leben darf.

Was war Ihr bisher eindrücklichster Bühnenmoment?
Da gibt es schon einige. Natürlich mein erstes großes Engagement, damals bei "Ludwig²" im Festspielhaus in Füssen. Vor allem meine Premiere als Prinz Otto von Bayern war ein unglaublicher Moment. Auf einmal stand ich auf dieser riesengroßen Bühne, in diesem besonderen Theater und 1.400 Zuschauer haben nur mir zugehört. Das, was ich mir immer erträumt hatte, wurde auf einmal wahr. Diese Cast und das gesamte Erlebnis trage ich für immer im Herzen. Dann mein allererstes Mal "Elisabeth", mit der original Wiener Inszenierung auf Gastspielreise in Osaka und Tokio. Ich kann mich noch genau erinnern, als mein Agent mir mitteilte, dass ich ein Angebot erhalten habe. Ein unfassbarer Moment, als ich dann wirklich den "Tod" bekommen habe. Ich konnte die gesamte Probenphase und noch einige Vorstellungen lang gar nicht glauben, dass ich diese Rolle jetzt spielen darf. Ich werde niemals vergessen, wie es das erste Mal hieß "Seine Majestät - der Tod..." - und dann kam Martin Markert die Feile runter. Meine Premiere hatte ich vor 2.500 Chinesen im Culture Square in Shanghai. Die sind völlig ausgeflippt! Auch dass ich die Dernière der ersten Produktion von "Elisabeth" in China als "Tod" spielen durfte, war unfassbar, einfach unvergesslich! Das war wie in einem riesen Popkonzert. Es ist eh' so irreal, dass ich meine Premiere als Kronprinz Rudolf in Osaka-Japan erleben durfte und meine Premiere als "Tod" in Shanghai-China. Das sind Momente, die mich für immer glücklich machen und mir niemals aus dem Kopf gehen werden.

Was wünschen Sie sich von Ihrem Publikum?
Dass es glücklich und zufrieden aus der Vorstellung geht. Dass ich die Menschen mitnehmen kann auf eine Reise außerhalb des Alltags. Am schönsten ist es, wenn sie wirklich in die Geschichte eintauchen können und alles andere für drei Stunden nebensächlich ist. Ich möchte einfach unvergessliche Momente schaffen und zusammen mit dem Publikum genießen.

Welche beruflichen Aktivitäten gibt es außerhalb der Musicalbühne?
Momentan bin ich mit der Bühne mehr als ausgefüllt, da bleibt keine Zeit für andere berufliche Aktivitäten. Ich stehe ständig auf der Bühne und bin so viel unterwegs, im Auto, in der Luft und auf Schienen. Und das ist so wunderbar. Ein unglaubliches Geschenk! Meine wenige Freizeit gehört voll und ganz meinem Privatleben - da kann ich auftanken.

Inhalte zu Martin Markert auf MusicalSpot.de

pfeil rt  Rezension "Elisabeth", Essen (Tour 2015), mit Martin Markert als Baron Hübner und 1. Cover Tod

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