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Schicksalhafte Liebe:
Rezension "Die Brücken am Fluss" in Trier

Ihre Träume sind längst dem eintönigen Alltag einer Farmersfrau im amerikanischen Mittelwesten zum Opfer gefallen. Er dagegen zieht als einsamer Abenteurer mit seiner Kamera um die Welt. An den Brücken im Madison County führt das Schicksal sie zusammen.

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Ewige Verführung:
Rezension "Tanz der Vampire" in Stuttgart

Herbert will Alfred. Alfred will Sarah. Sarah will Alfred auch – aber nur bis der Graf auftaucht, der natürlich ungleich faszinierender ist als der "patente, dezente, resistente Assistent" des trotteligen Vampirjägers Professor Abronsius. So treulos wie Sarah ist das Stuttgarter Publikum keineswegs, nach wie vor liebt es die Vampire, die nach der Deutschen Erstaufführung im Jahr 2000 und der Wiederaufnahme 2010 nun erneut im Stuttgarter Stage Palladium Theater ihr Unwesen treiben. Vielleicht sind sie heuer sogar besonders ausgelassen, gibt es doch zwei Jubiläen zu feiern:

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Fabelhafte Fantasiereise:
Rezension "Big Fish" in Heilbronn

"Eine Hexe hat mir vorhergesagt, wie ich sterben würde. So würde es nicht passieren. Warum also hätte ich vor dem Riesen Angst haben sollen?"

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Trügerische Traumwelt:
Rezension "Sunset Boulevard" in Dortmund

Die Tür zum Sunset Boulevard Nr. 10086 öffnet sich derzeit am Theater Dortmund. Gil Mehmert inszenierte Andrew Lloyd Webbers 1993 uraufgeführtes Musical "Sunset Boulevard" bereits 2011 in Bad Hersfeld und bringt nun eine für Dortmund überarbeitete Fassung auf die Bühne.

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Große Gefühle:
Rezension "Das Wunder von Bern" in Hamburg

4. Juli 1954: Ob Fußballfan oder nicht, die vor Begeisterung überschnappende Stimme des Radiokommentators Herbert Zimmermann hat man bis heute im Ohr. Die Deutschen spielen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder mit um die Krone des Weltfußballs. Der Sieg ist nicht nur ein völlig unerwarteter sportlicher Erfolg, sondern wird zum positiven Signal für eine Nation, die sich nach den Kriegsjahren ihrer Verantwortung und der Zukunft stellt.

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Lohnenswerte Seereise:
Rezension "Die Schatzinsel" in Hameln

Finstere Piraten, eine geheimnisvolle Karte und die gefährliche Suche nach einem verschollenen Schatz – das allein verspricht schon gute Unterhaltung. Dennis Martins Musical „Die Schatzinsel“ ist jedoch weit mehr als nur eine Seeräubergeschichte. Durch die Verflechtung des Schatzinsel-Abenteuerromans mit der Biographie des Autors Robert Louis Stevenson entsteht eine zweite Handlungsebene und dadurch eine ausgesprochen spannende Dramaturgie.

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Intensiv und authentisch:
Rezension "The last five Years" in Frankfurt

Ein junger Autor, eine junge Schauspielerin – sie lernen sich kennen, verlieben sich, gehen eine Beziehung ein. Doch statt plangemäß für die Ewigkeit hält die Liebe nur fünf Jahre. Im ersten Moment klingt das weder neu noch aufregend. Was „The last five Years“ so außergewöhnlich macht, ist die gegenläufige Erzählweise: Während wir mit Cathy ihre Beziehung im Rückblick erleben, nimmt Jamie uns mit zum Ausgangspunkt und erzählt chronologisch.

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Dies ist mein Weg:
Rezension „Der Medicus“ in Fulda

Regen in London und sengende Sonne über der Wüste. Orientalische Tänze und jüdische Gebete. Eine tödliche Seuche und ausschweifende Feste. Ein Christ, der vorgibt, Jude zu sein, um bei einem muslimischen Gelehrten Medizin studieren zu können: In der Musical-Uraufführung „Der Medicus“ fügt sich diese bunte Bilderflut zu einer faszinierenden Reise durch Orient und Okzident.

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Flotte Sohle unter freiem Himmel:
Rezension "Saturday Night Fever" in Tecklenburg

Ein gestählter Körper. Waschbrettbauch. Alexander Klaws nur in Boxershorts und die Damen im Publikum schmelzen dahin. Ulrich Wiggers’ Neuinszenierung von "Saturday Night Fever" auf der Freilichtbühne Tecklenburg hat viel fürs Auge zu bieten – damit ist aber nicht nur der Hauptdarsteller gemeint, sondern vor allem auch die neue Choreografie von Hakan T. Aslan. Generell ist bei der Show mit den zeitlosen Hits der Bee Gees nichts mehr wie es einmal war. Das Kreativteam hat die Story aus den 1970er Jahren ins Jahr 2016 transferiert. Und das ist größtenteils sehr gut gelungen.

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Nachts im Schloss:
Rezension „Jekyll & Hyde“ in Zwingenberg

Wenn es Nacht wird auf Schloss Zwingenberg, schleicht Mr. Hyde durch dunkle Gänge, auf der Suche nach seinen Opfern, bereit mit bloßen Händen zu töten. Dann gewinnt nach einem eher zähen Anlauf Anja Kühnholds Inszenierung des Wildhorn-Musicals „Jekyll & Hyde“ an Fahrt.

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Blumenkinder auf der Burg:
Rezension „Hair“ in Klingenberg

Längst hat das im Jahr 1968 uraufgeführte Musical von Galt MacDermot (Musik), Gerome Ragni und James Rado (Libretto) Kultstatus erreicht. „Hair“ geht eigentlich immer. Zumal an einem lauen Sommerabend in der fantastischen Kulisse einer Burgruine. Am Ambiente kann es also nicht liegen, wenn auf der Clingenburg der Spirit des Wassermann-Zeitalters nicht so richtig ankommen will.

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Rockende Sage auf der Burg:
Rezension "Artus - Excalibur" in Tecklenburg

Nebelschwaden wabern durch die Tecklenburger Burgruine, keltische Klänge erfüllen das Gemäuer, Kämpfer dringen durch die Tore der Burg und schlagen mit Schwertern und Knüppeln aufeinander ein. Solche Szenen dürfte es selbst im Mittelalter auf der Tecklenburger Burg, die einst zur Kontrolle eines wichtigen Handelswegs errichtet wurde, nicht gegeben haben. Nun aber bietet die Ruine den perfekten Handlungsort für das Musical "Artus - Excalibur" von Frank Wildhorn und Ivan Menchell.

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