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Weihnachten unter Freunden:
Konzert-Rezension „Weihnachten mit Janet & Marc“

Wenn Marc Gremm gemeinsam mit Janet Chvatal zum Weihnachtsbesuch in seinen Heimatort Hochdorf reist, wollen so viele Freunde die Wahl-Füssener begrüßen, dass der Platz im Gremm’schen Wohnzimmer knapp wird. Was liegt näher, als Quartier in der Breitwiesenhalle zu nehmen? Natürlich nicht zum Gans essen, sondern zum jährlichen Weihnachtskonzert.

janet marc hochdorf 2017 22

Mittlerweile seit elf Jahren erfreuen die beiden ihr Publikum am zweiten Weihnachtstag mit einem liebevoll zusammengestellten Programm aus bekannten und brandneuen Musicalsongs, dem auch ein weihnachtlich-spiritueller Teil nicht fehlt. Dieses Mal kommt zwar die Musik vom Band, aber angesichts der guten Tonqualität im Saal und den mehr als fairen Eintrittspreisen ist dies absolut vertretbar. Dafür sind heuer gleich zwei Gastsänger mit von der Partie: David Moore und Chris Green, der nach seiner Ausbildung in England nun in Deutschland seine berufliche Laufbahn beginnt und auch 2018 wieder im von Chvatal und Gremm geschriebenen und produzierten Musical „Der Schwanenprinz“ dabei sein wird.

Mit dem daraus stammenden Duett „Lebe deinen Traum“ eröffnen Janet Chvatal und Marc Gremm das Konzert. Dass diese beiden ihren Traum leben – sowohl beruflich als auch privat – ist sofort spürbar. Janet Chvatal holt die Besucher mit wunderbar gewählten, sehr persönlichen Begrüßungsworten ab und moderiert in ihrer unnachahmlichen Mischung aus Charme, Witz und echter Herzenswärme. Die gebürtige US-Amerikanerin, die mit Schwabe Marc Gremm nicht nur ihren musikalischen Partner, sondern zugleich auch ihren privaten Sprachlehrer an der Seite hat, präsentiert stolz ihre neuesten Schwäbischkenntnisse: „Do fählt a Muggaseggele em Geldbeutl, für a Gugg langts net“. Ha no.

Doch Janet Chvatal hat nicht nur die Lacher auf ihrer Seite, sondern begeistert mit ihrem glasklaren Sopran, der wohl zu den schönsten Stimmen der Musicalszene zählt. Bis in die obersten Tonlagen bleibt ihre Stimme lyrisch-sanft und zugleich kraftvoll. „One Day I’ll Fly Away“ glänzt als einer der gesanglichen Höhepunkte des Abends. Auch oft Gehörtes wie „Memory“ erfährt durch Chvatals hingebungsvolle Interpretation in Verbindung mit ihrer weich fließenden, vollkommen mühelos wirkenden Stimmführung große emotionale Tiefe. Kokett kann sie aber auch: „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ tänzelt sie durchs Publikum, sehr zur Freude aller anwesenden Herren von 9 bis 90.

janet marc hochdorf 2017 07Eine besondere Verbindung besteht seit vielen Jahren zu „Come What May“: Dieses Duett ist auf der CD „True Love“ zu hören, bei der musikalische Paten für jedes Lied gefunden wurden. Mehr zu diesem Projekt von Janet & Marc lesen Sie hier. In Hochdorf singt Janet Chvatal den Titel in einer bewegenden Version gemeinsam mit David Moore.

Zu David Moores Part gehört auch der aktuellste Titel des Abends: „My Shot/Rise Up“ aus dem mit Preisen überhäuften neuen Musical „Hamilton“, das in New York und seit Dezember 2017 auch in London für Rekordumsätze sorgt. Die für ein Musical ungewohnten Hip-Hop- und R&B-Klänge gelingen David Moore ebenso, wie die „inspirational songs“ „Hallelujah“ und „You Raise Me Up“, das mit seiner souligen Stimme und seiner leidenschaftlichen Performance zu einem echten Hörgenuss wird.

Ein Musical, das David Moore kennt wie kaum ein zweiter, ist „Starlight Express“. Bis Mai 2016 stand er über 3.000 Mal als Papa auf den Rollschuhen (lesen Sie hier unser Interview mit David Moore zu seinen letzten Shows in dieser Rolle). Als Hochdorfer Rusty agiert Chris Green. Die gemeinsame „Starlight Sequence“ ist ein ebenbürtiges Duett des erfahrenen und des jungen Künstlers, die beide sehr authentisch die optimistische Botschaft des Musicals vermitteln.

janet marc hochdorf 2017 30Mit „Draußen“ aus Disneys Musical „Der Glöckner von Notre Dame“, das demnächst von München nach Stuttgart umzieht, beweist Green bereits, dass er über einen starken Tenor verfügt, der sowohl beachtliches Volumen als auch eine schöne Stimmfarbe aufweist. Bei „Für Sarah“ aus „Tanz der Vampire“ legt Green noch einen drauf und liefert zu seiner brillanten Gesangsleistung auch eine perfekte schauspielerische Untermalung. Man fühlt mit dem schüchternen, verängstigten Alfred, der im Schloss des Grafen Krolock allen Mut zusammennimmt, um seine Angebetete zu retten. Dass Chris Green in wenigen Minuten während einer Gala den Bühnencharakter solchermaßen lebendig werden lässt, empfiehlt ihn geradezu für diese Rolle.

Gleiches gilt für Marc Gremm als Graf von Krolock, dessen „Einladung zum Ball“ man nur zu gerne folgt. Obwohl „Die unstillbare Gier“ vermutlich zu den meistgesungenen Titeln bei Musicalkonzerten zählt, gibt Gremm mit seinem sonoren, ausgesprochen klangschönen Bariton dem Lied fühlbare Bedeutung und neuen Schwung.

Und ebenso wie Janet Chvatal findet auch Marc Gremm mit großer Natürlichkeit den Draht zum Publikum, grüßt immer wieder mit strahlendem Blick Familie und Freunde, erzählt vom aktuellen „Schwanenprinz“-Projekt und auch von seinen Anfängen in der Musicalbranche – damals hinter der Bühne bei „Miss Saigon“.

Wenn mit einem umgetexteten „Hochdorf, du Stadt meiner Träume“ und einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht“ das Weihnachtskonzert im dezent weihnachtlich geschmückten Saal der Breitwiesenhalle zu Ende geht, bleibt ein zufriedenes, frohes Gefühl. Eben genau so, wie nach einem wunderschönen Abend unter Freunden.

Text: Sylke Wohlschiess

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Setlist

Titel Interpret/-en Mehr Informationen rund um den Titel
1. Teil    
Lebe Deinen Traum

Janet Chvatal Marc Gremm

 

Musical: "Der Schwanenprinz"
Ein magisches Buch ermöglicht dem König, der längst seine Kindheitsträume aus den Augen verloren hat, den Blick zurück und somit die Erkenntnis seiner selbst. Nach vielen Prüfungen erkennt er seine wahre Bestimmung: Er wird eine neue Gralsburg bauen, ein Schloss, von dem aus er über die Träume der Menschen wacht. Das Lied erzählt vom Glauben an sich selbst, den man sich immer bewahren sollte, um seine Träume verwirklichen zu können.

Wenn ich tanzen will

Janet Chvatal Marc Gremm

Musical: "Elisabeth"
Elisabeth ist soeben zur ungarischen Königin gekrönt worden. Sie fühlt sich stark und will sich aus dem Bannkreis des Todes befreien. Sie glaubt, ihn für ihre Zwecke benutzen zu können. Der Tod aber gibt ihr zu verstehen, dass ihre neue Stärke und Unabhängigkeit nur Schein sind. Elisabeth dagegen glaubt, sie spiele nun nach ihren Regeln, sie 'tanzt, wie es ihr gefällt'.
MyShot/Rise Up David Moore Musical: "Hamilton"
Das 2015 uraufgeführte Musical „Hamilton“ von Lin-Manuel Miranda erzählt die Lebensgeschichte Alexander Hamiltons, einem der amerikanischen Gründerväter, der als einer von 39 Männern die bis heute gültige Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika unterchrieb. Das Musical zeichnet sich durch ungewöhnliche musikalische Umsetzung aus, denn es verbindet Hip-Hop mit typischen Musicalmelodien. In „My Shot / Rise Up“ trifft Hamilton auf die Revolutionäre Laurens, Lafayette und Mulligan, die er mit seiner Redegewandtheit beeindruckt und enen er sich anschließt. Alle sind bereit, für die Unabhängigkeit der amerikanischen Staaten zu kämpfen.
Sunset Boulevard

Marc Gremm

Musical: "Sunset Boulevard"
Der erfolglose Schriftsteller Joe Gillis flieht vor Männern eines Inkasso-Büros zu Norma Desmond und lässt sich von der alternden Filmdiva aushalten. Er sieht diese Beziehung voller Sarkasmus. Obgleich er in Saus und Braus lebt, fühlt er sich eingesperrt und als Betrüger dieser Frau, die vergeblich auf einen neuen Morgen hofft. Am Sunset Boulevard liegen Erfolg und Niederlage nahe beieinander.
Träume aus LIcht Janet Chvatal Musical: "Sunset Boulevard"
Norma Desmond lässt sich in ihrer Villa die Filme vorführen, in denen sie als Stummfilmdiva glänzte. Sie lebt ganz in der Vergangenheit und ist nach wie vor überzeugt, dass große Schauspieler wie sie selbst es nicht nötig haben, im Film zu sprechen. Joe Gillis beobachtet sie dabei und bringt es angesichts ihrer Weltentrücktheit nicht über sich, ihr nun ihren eigenen Traum zu zerstören.
Starlight Express

Chris Green

Musical "Starlight Express"
Der jungen Dampflok Rusty fehlt es angesichts der modernen Züge wie Electra und Caboose an Selbstvertrauen. Er hat vom mysteriösen Starlight Express gehört, den er um Hilfe für das nächste Rennen anfleht.
Ein LIcht am Ende des Tunnels

David Moore

Musical "Starlight Express"
Die alte Dampflok Papa singt das Loblied auf die Dampflok-Technik. Im übertragenen Sinn meint der Song, dass man durch den Glauben an sich selbst auch durch schwierige Zeiten kommt und es am Ende immer Hoffnung gibt.
Starlight Sequence David Moore Chris Green

Musical "Starlight Express"
Rusty hat aufgegeben: die anderen Züge sind gemein zu ihm, er hat das Rennen verloren und seine große Liebe Pearl hat ihn verlassen. In seiner Not wendet er sich an den Starlight Express, der ihm (mit der Stimme der alten Dampflok Papa) antwortet und ihm klarmacht, dass er die Kraft zum Sieg nur in sich selbst findet.

Memory

Janet Chvatal Musical "Cats"
Die alternde Katze Grizabella träumt auf dem 'Jellicle-Ball' von der Vergangenheit. Einst war sie ein gefeierter Star. Doch davon sind nur noch Erinnerungen sind geblieben - das Katzenleben geht zu Ende. Oder gibt es noch Hoffnung auf Wiedergeburt?
Draußen

Chris Green

Musical Disneys "Der Glöckner von Notre Dame"
Quasimodo lebt von der Außenwelt abgeschieden in der Kathedrale Notre Dame de Paris. Durch ein Guckfenster kann hier heimlich das bunte Treiben der Menschen auf der Straße verfolgen. Er wünscht sich nichts mehr, als so wie sie ein normales Leben zu führen und dabei zu sein.
Brennende Herzen

Janet Chvatal Marc Gremm

Musical: "Der Schwanenprinz"
Die Kaiserin versucht ihren besten Freund, den König, davon zu überzeugen, dass er nicht davonlaufen darf, sondern für seine Träume und für die Träume seines Volkes kämpfen muss.
2. Teil    
One Day I'll Fly Away Janet Chvatal Musicalfilm: "Moulin Rouge"
Die Hauptdarsteller Nicole Kidman und Ewan McGregor tanzen und singen im Musicalfilm "Moulin Rouge" alle Nummern selbst. In "One Day I’ll fly away" träumt Santine von einer besseren Zukunft. Diese wunderschöne Ballade aus der Feder von Joe Sample mit dem Text von Will Jennings, wurde zuvor schon von Randy Crawford interpretiert.
Come What May Janet Chvatal David Moore Musicalfilm: "Moulin Rouge"
"Moulin Rouge", das Musical-Filmdrama von Baz Luhrmann aus dem Jahr 2001, ist ein Leinwandspektakel der besonderen Art. Paris, 1899: Santine, Star des Moulin Rouge, trifft auf Christian, einen englischen Schriftsteller, der vom reichlich schrägen Theaterensemble sofort als Autor aufgenommen wird. Santine und Christian verlieben sich, müssen dies jedoch vor dem Duke geheim halten, weil dieser selbst ein Auge auf Santine geworfen hat und deshalb das Stück finanziert. Christian fügt "Come what may" als heimliche Liebeserklärung an Santine in das Theaterstück ein. Immer, wenn sie dieses Lied hört, soll sie ab sofort an ihn denken. Als die beiden Liebenden verraten werden, will der Duke Christian aus Eifersucht ermorden lassen. Theaterdirektor Zidler erfährt davon und offenbart Santine, dass sie unheilbar krank sei, aber Christians Leben mit ihrer Abweisung retten könne. Santine folgt seiner Bitte. Christian jedoch kehrt ins Moulin Rouge zurück, landet während der Premiere mitten auf der Bühne und die Liebe zwischen ihm und Santine wird deutlich. Christian entgeht dem Mordanschlag, muss aber wenig später das Sterben seiner geliebten Santine miterleben.
Einladung zum Ball Marc  Gremm Musical: "Tanz der Vampire"
Unerwartet taucht Graf von Krolock bei Sarah auf und lädt sie zum Mitternachtsball auf sein Schloss ein.
Für Sarah Chris Green Musical: "Tanz der Vampire"
Alfred ist mit dem Professor im Schloss des Grafen Krolock. Während Professor Abronsius in Begeisterungsstüme angesichts der Bibliothek ausbricht, fürchtet sich Alfred in dem unheimlichen Vampirschloss. Nur seine Liebe zu Sarah gibt ihm Kraft und Mut. Für sie will er stark sein, sie will er befreien.
Die unstillbare Gier Marc Gremm Musical: "Tanz der Vampire"
Fast menschliche Züge zeigt der finstere Vampir, als er seine Geschichte erzählt. Er singt von seiner tiefen Sehnsucht nach Liebe und von der bitteren Erkenntnis, dass diese auf ewig unstillbar bleiben muss. Auch den 'Sterblichen von morgen' prohezeit er ein Leben, das letztlich nur von der Gier regiert wird, nicht etwa von menschlichen Werten.
His Eye Is On The Sparrow David Moore Inspiriert von Worten aus dem Matthäusevangelium und dem Psalm 32 schrieb Civilla D. Martin bereits im Jahr 1905 den Text zu „His Eye Is On The Sparrow“. Die Musik stammt von Charles H. Gabriel. Es geht um die Zuversicht, mit der man unter der Führung und dem Schutz Gottes lebt. Viele Sänger – kirchliche und weltliche – haben diese Gospelhymne interpretiert, u.a. auch Lauryn Hill und Tanya Blount im Film „Sister Act 2“. Auch Whitney Houston singt den Titel in „Sparkle“, ihrem letzten Film, der 2012 erschien.
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt Janet Chvatal Marlene Dietrich singt im Film „Der blaue Engel“ in ihrer Rolle als Nachtclubsängerin Lola Lola dieses weltbekannte Lied, das Friedrich Holländer im Jahr 1930 komponierte. Im recht simplen Text, der lt. Holländers Autobiographie eigentlich nur eine vorläufige Version war, beschreibt Lola ihre Wirkung auf Männer und spricht sich von aller Schuld an sich daraus womöglich ergebenden Komplikationen frei.
Hinter'm Horizont geht's weiter Janet Chvatal Marc Gremm Musical: "Hinterm Horizont"
Die Ost-West-Liebesgeschichte zwischen Udo Lindenberg und Jessy wird im Stück mit all ihren Problemen thematisiert. Das Stück vermischt fiktive Elemente mit realen historischen Ereignissen. Udo und Jessy sehen sich bei seinem Konzert in Moskau wieder und verbringen die Nacht zusammen. Als die Stasi die beiden verfolgt, versucht Udo Jessy mit diesem Lied Mut zu machen.
You Raise Me Up David Moore Der Norweger Rolf Lovland komponierte "You raise me up" für sein Duo "Secret Garden". Das Lied wurde inzwischen weit über 100 Mal gecovert, u.a. von Westlife, Il Divo und Josh Groban. Auf der U.K.-Version von David Garretts Crossover-Album "Virtuoso" befindet sich eine Instrumentalversion, als solche war das Stück ursprünglich auch angelegt. Erst nach der Lektüre von Grahams Romanen "The Whitest Flower" and "The Element of Fire" bat Lovland ihn, einen Text zum Lied zu verfassen.
The Prayer Janet Chvatal Marc Gremm "The Prayer" ist ein von David Foster, Carole Bayer Sager, Alberto Testa und Tony Renis für den Zeichentrickfilm „Das magische Schwert – Die Legende von Camelot“ komponierter Song, der in der Duettversion von Céline Dion und Andrea Bocelli am bekanntesten ist und bei den Golden Globe Awards 1999 in der Kategorie Bester Filmsong gewann. Ursprünglich wurde „The Prayer“ als englische bzw. italienische Solonummer aufgenommen. Der Text ist die Bitte an Gott um ein friedliches Miteinander und um Hilfe in Zeiten der Not.
Hallelujah David Moore Über 300 Aufnahmen soll es von Leonhard Cohens „Hallelujah“ geben, unzählige Künstler von Bob Dylan bis Bon Jovi coverten das Lied, es fand Einzug in Filme und Fernsehserien . Erstmals erschienen ist die Komposition des kanadischen Singer-Songwriters schon im Jahr 1984 auf seinem Album „Various Positions“. Der Originaltext enthält Anspielungen auf biblische Inhalte, viele unterschiedliche Textvarianten folgten. Durch Leonhard Cohens Tod im November 2016 erfuhr das Lied aktuelle Popularität und schaffe sogar erstmals den Einstieg in die Billboard Hot 100, die US-amerikanischen Singlecharts.
Zugaben    
Wien, du Stadt meiner Träume Janet Chvatal Für das Konzert in der Sonderversion "Hochdorf, du Stadt meiner Träume".
Stille Nacht alle