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Leinen los:
Rezension "Titanic" in Bad Hersfeld

"Irgendeiner sollte das mal ins Logbuch eintragen." Gegen 23.40 Uhr am 4. April 1912 überlegen die Offiziere an Bord der Titanic, ob die kleine Kollision mit einem Eisberg überhaupt ein nennenswertes Ereignis war. Zwei Stunden und 40 Minuten später sinkt der Luxusdampfer auf den Grund des Nordatlantiks und reißt 1.514 Menschen in einen eisigen Tod. Ein medienwirksamer Geschwindigkeitsrekord auf der Route von Southampton nach New York sollte die Titanic zur Legende machen. Die Reise endet als eine der größten Katastrophen der Seefahrt.

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Medicus 2.0 – Die Reise geht weiter:
Rezension „Der Medicus“ in Fulda

Kann ein Musical, das bei seiner Uraufführung auf ganzer Linie begeistert hat, durch Änderungen überhaupt gewinnen?

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Liebesgeschichte und Thriller:
Rezension "Ghost" in Linz

Ein junges Liebespaar, das durch einen tödlichen Schuss auseinander gerissen wird, ein ehrgeiziger Banker, der auf der Jagd nach dem ganz großen Geld auf Abwege gerät und mittendrin eine reichlich durchgeknallte angebliche Spiritistin, die zu Tode erschrickt, als sie eines Tages tatsächlich eine Stimme aus dem Jenseits hört.

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Zauberhaft:
Rezension "Schikaneder" in Wien

Er führte ein Leben am Theater und fürs Theater. Er war Schauspieler und Sänger, Regisseur und Theaterdirektor. Seine Inszenierungen waren revolutionär, mit spektakulären Bühnenbildern und Effekten. Heute ist der Librettist von Mozarts „Zauberflöte“ den meisten kaum noch bekannt, dabei war Emanuel Schikaneder eine schillernde Persönlichkeit, sein privates Auf und Ab fast noch turbulenter als die Komödien und Tragödien auf der Bühne. Ohne seinen Enthusiasmus und seinen Wagemut wäre Mozarts letzte Oper womöglich niemals aufgeführt worden.

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Hass, Rache, Liebe:
Rezension "Shylock!" in Pforzheim

Das muss man sich mal vorstellen: Da nimmt jemand einen Kredit auf, kann das Geld nicht zurückzahlen und schon zückt der Gläubiger das Messer, um vertragsgemäß ein Pfund Fleisch aus der Brust des Schuldners zu schneiden.

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Es ist Dichtung:
Rezension "Goethe! - Auf Liebe und Tod" in Essen

 "Es ist mehr als die Wahrheit. Es ist Dichtung." So beantwortet Lotte die Frage nach dem Wahrheitsgehalt des Manuskripts, das sie dem Verleger soeben überreicht hat. Der Satz ist Programm. "Goethe! – Auf Liebe und Tod" ist keine bloße Biographie des großen Dichters und Denkers, sondern als Blick zurück in dessen Jugendjahre eine voll und ganz gelungene Symbiose aus historischen Tatsachen und Phantasie.

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Bekannter Stoff, neues Musical:
Rezension "Barricade", Tourproduktion

Victor Hugo gilt als einer der größten französischen Schriftsteller. Im Jahr 1862 erschien sein Roman "Les Misérables" (dt.: "Die Elenden"), der in die ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher aufgenommen wurde. Kulturschaffende aus aller Welt haben sich mit dieser Originalvorlage auseinandergesetzt, es gibt Animations- und Spielfilme, Comics, Sprechtheater und – natürlich – das gleichnamige Musical des Kreativteams Schönberg/Boublil. Nun kommt zu den unzähligen Werken, die sich mit "Les Misérables" befassen, ein neues Musical hinzu: "Barricade".

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Eindringlich, ergreifend, empfehlenswert:
Rezension "Jesus Christ Superstar" in Wien

“Hosanna Heysanna Sanna Sanna Ho...” – voller Euphorie wimmeln die Anhänger Jesu‘ in farbenfrohen, kurzen Hosen und bunten Turnschuhen um ihren charismatischen, in strahlendes Weiß gekleideten Anführer. Vom ersten Moment an nimmt das energiegeladen auftretende Ensemble das Publikum im Ronacher mit auf die Reise durch die letzten sieben Tage im Leben Jesu‘ Christi, lassen die brillanten Hauptdarsteller Drew Sarich als Jesus und Sasha Di Capri als Judas das gesamte Konfliktpotential ihrer Beziehung miterleben.

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Schicksalhafte Liebe:
Rezension „Die Brücken am Fluss“ in Trier

Ihre Träume sind längst dem eintönigen Alltag einer Farmersfrau im amerikanischen Mittelwesten zum Opfer gefallen. Er dagegen zieht als einsamer Abenteurer mit seiner Kamera um die Welt. An den Brücken im Madison County führt das Schicksal sie zusammen.

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Ewige Verführung:
Rezension "Tanz der Vampire" in Stuttgart

Herbert will Alfred. Alfred will Sarah. Sarah will Alfred auch – aber nur bis der Graf auftaucht, der natürlich ungleich faszinierender ist als der "patente, dezente, resistente Assistent" des trotteligen Vampirjägers Professor Abronsius. So treulos wie Sarah ist das Stuttgarter Publikum keineswegs, nach wie vor liebt es die Vampire, die nach der Deutschen Erstaufführung im Jahr 2000 und der Wiederaufnahme 2010 nun erneut im Stuttgarter Stage Palladium Theater ihr Unwesen treiben. Vielleicht sind sie heuer sogar besonders ausgelassen, gibt es doch zwei Jubiläen zu feiern:

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Fabelhafte Fantasiereise:
Rezension „Big Fish“ in Heilbronn

„Eine Hexe hat mir vorhergesagt, wie ich sterben würde. So würde es nicht passieren. Warum also hätte ich vor dem Riesen Angst haben sollen?“

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Trügerische Traumwelt:
Rezension "Sunset Boulevard" in Dortmund

Die Tür zum Sunset Boulevard Nr. 10086 öffnet sich derzeit am Theater Dortmund. Gil Mehmert inszenierte Andrew Lloyd Webbers 1993 uraufgeführtes Musical "Sunset Boulevard" bereits 2011 in Bad Hersfeld und bringt nun eine für Dortmund überarbeitete Fassung auf die Bühne.

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